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5 Fähigkeiten, die du als Webdesigner heute brauchst (Soft-Skills)

Gerade wenn du als Webdesigner auf der Suche nach neuen Projekten bist, werden Soft-Skills heutzutage immer wichtiger.
Sie werden auch als "zwischenmenschliche Fähigkeiten" bezeichnet und sind mit der emotionalen Intelligenz verbunden.

Ich habe dir hier mal 5 Fähigkeiten aufgelistet, die für mich in der Vergangenheit als Webdesigner essenziell waren.

Welche Fähigkeiten brauchst du, um als Designer im digitalen Bereich Fuß zu fassen?

Die Eigenschaften eines Online Designers

Falls du als Grafik Designer aus dem Print-Bereich kommst, hast du schon sehr viele wertvolle Fähigkeiten, die du mitbringen kannst. Diese gelten natürlich genauso für Designer, die direkt im Online-Bereich starten wollen.

Neben dem handwerklichen Wissen haben Print-Designer auch auf jeden Fall sehr gute Kenntnisse im Typografie Bereich. Und das spielt auch im Web eine sehr große Rolle. Denn allgemein muss eine Website heutzutage auf keinen Fall mehr langweilig aussehen. Der Trend und vor allem auch die Möglichkeiten gehen eher in die Richtung, dass du genauso wie im Print auch, typografisch sehr interessante und auffällige Layouts umsetzen kannst. Und genau damit kannst du dich auch von den einfachen 0815 Designern unterscheiden.
Wenn du also Typografie gut beherrschst, ist das schon die halbe Miete, denn das Web besteht zu einem sehr sehr großen Teil daraus. Zudem solltest du gut mit Farben, Whitespace und Hierarchien umgehen können.

Trotzdem musst du natürlich auch ein paar Soft-Skills mitbringen bzw. lernen. Einige davon spielen bestimmt auch im Print-Bereich eine wichtige Rolle:

  • Die aus meiner Sicht wichtigste Fähigkeit ist das kritische Denken und Hinterfragen von Design Entscheidungen. Design darf nicht nur visuell ansprechend sein. Du musst auch das „warum” dahinter verstehen und erklären können. Warum erreicht also eine bestimmte Design-Entscheidung in einem Layout am besten die Ziele des Kunden? Sobald du sowas erklären kannst, kommst du ein großes Stück vorwärts. Siehe auch: wie du Layouts am besten präsentierst.
  • Du musst als Designer effektiv arbeiten und auch wirkliche Lösungen für Probleme erarbeiten. Erst dann wirst du zu einem wertvollen Partner in einem Kundenprojekt. Und das gilt natürlich genauso für festangestellte Designer.
  • Du musst definitiv den Wunsch und auch die Neugier mitbringen, neue Dinge lernen zu wollen. Nur so kannst du dich weiterentwickeln und überhaupt wachsen.
  • Du musst lernen, Zielgruppen und Menschen zu verstehen und wissen, wie sie mit ihren Geräten, mit Apps oder auf Webseiten interagieren.
  • Storytelling ist auch im digitalen Design das A und O. Wenn du also weißt, wie das funktioniert, kannst du die Geschichte auch in deinem Web-Layout erzählen.

Du willst anfangen Webseiten und Apps zu layouten und Webdesign lernen?

Meine umfangreiche Anleitung, wie ich heute als Webdesigner anfangen würde und welche Schritte nacheinander notwendig sind: Zur Anleitung (5€).

Warum solltest du von Print zu Online-Design wechseln?

Immer mehr Kunden und Unternehmen fokussieren sich auf den digitalen Bereich. Welche Gründe und Vorteile der digitale Bereich auch für dich als Designer in Zukunft mit sich bringt, habe ich schon in diesem Beitrag genauer zusammengefasst.

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