Persönlich Podcast

Dir fehlt die Energie, um weiter an einem Projekt zu arbeiten?

Fühlst du dich erschöpft? Hast du das Gefühl, nicht richtig weiter zu kommen?

Du starrst nur auf dein Bildschirm und weißt nicht, wie du weiter layouten sollst?

Irgendwie fehlt dir die Energie oder du bist komischwerweise müde obwohl du eigentlich von Beginn an total Bock auf das Projekt hattest?

Genau so ging es mir vor kurzem bei einem Projekt. Obwohl ich vorher sogar im Urlaub war und eigentlich total aufgeladen zurückkommen hätte müssen, hat es einfach nicht richtig funktioniert.

In dieser Folge Teile ich ein paar Lösungswege mit dir, die dir helfen, wieder Power zu bekommen.

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Ich war erholt, hatte genügend Zeit und trotzdem war die Luft raus

Ich sollte vor kurzem an einem zwei Wochen-Projekt arbeiten, das auch schon länger davor geplant war. Ich wusste es kommt auf mich zu und ich muss es in der und der Woche bearbeiten.

Ich hatte davor sogar persönlich noch eine Woche Urlaub und war aus der Sicht total erholt und hätte genügend Energie haben müssen, um damit durchzustarten. Trotzdem saß ich an meinem Schreibtisch, hatte in Sketch das Artboard auf und sah auf dieses weiße Blatt Papier und hab nicht so richtig gewusst wie ich anfangen soll.

Ich hatte mir im Urlaub schon ein paar Ideen und Inspirations-Moods rausgesucht und hatte auch wirklich Lust loszulegen.

Trotzdem saß ich einfach nur da, hab mich schnell ablenken lassen, wollte lieber etwas anderes machen und hab es beiseite geschoben.

Unser Wunsch und das Ziel, wenn wir an Projekten arbeiten, ist, sie mit dem richtigen Fokus und der richtigen Konzentration fertigzustellen. Wir wollen die beste Leistung abrufen und an keinen Baustelle länger hängenbleiben.

Zufälligerweise habe ich in dieser Woche einen Podcast von Laura Malina Seiler gehört, der mir im Bezug auf dieses Problem geholfen hat.

Er beinhaltet einige Methoden, die ich ausprobiert habe, die eigentlich sehr simpel sind und die ich nun gerne mit dir teilen möchte. Es geht natürlich nicht nur um Design, sondern auch um sich selbst, seinen Körper zu verstehen und auf diesen zu hören.

Einfache Methoden, die schnell umzusetzen sind und mit denen du wieder auf Kurs kommst

Obwohl das Projekt cool ist und die eigentlich direkt loslegen willst, sagt dein Körper, er hat nicht so richtig Bock darauf oder ist mit dir nicht einer Meinung.

Und du weißt auf jeden Fall, dass es etwas mit deinem Körper zu tun hat. Und du weißt auch, wenn dein Körper nicht funktioniert, dann funktioniert gar nichts. Dann ist egal wieviele gute Projekte du gerade am Start hast, wenn dein Körper nicht mitspielt, kannst du sie nur schwer fertig stellen.

Es ist wichtig, dass wir uns das persönlich auch bewusst machen und wir darauf achten, wie wir mit unserem Körper umgehen.

Um zu verstehe, was da eigentlich passiert und warum wir manchmal keine Energie haben, musst du wissen, dass die Millionen von Zellen, die uns in unserem Körper helfen, eine sehr große Rolle dabei spielen. Sie sind überall verteilt und brauchen hauptsächlich Sauerstoff und viel Wasser.

Viel Wasser trinken

„Viele Menschen trinken viel zu wenig Wasser und atmen auch komplett falsch.”

Als ich das im Podcast gehört habe, konnte ich das mit dem Wasser direkt verstehen, aber Atmen, was macht man da falsch?!

Aber es gibt wirklich Techniken oder Methoden, die das beeinflussen, wieviel Sauerstoff deine Zellen bekommen.

Du musst verstehen, dass dein Gehirn nur die beste Leistung abrufen kann, wenn du genügend Wasser zu dir nimmst. Bei vielen ist das der Grund, warum sie sich nur schlecht konzentrieren können.

Man sagt zwei bis drei Lieter sollte man auf jeden Fall zu sich nehmen, damit die Zellen genügen Wasser haben und richtig arbeiten. Bei mir passt dieser Punkt schon ganz gut. Ich trinke morgens schon eine Kanne Tee, mittags meistens eine zweite.

Ich achte darauf, dass immer Tee oder Wasser bei mir auf dem Schreibtisch steht. Das hilft mir,mindestens 3 Liter Tee am Tag zu trinken. Dieser erste Schritt passt also eigentlich von meiner Seite aus.

Bewusst und richtig atmen

Der nächste Punkt ist das Atmen.

Im Podcast wurde eine Methode von einem Taucher beschrieben, der lange unter Eiswasser ohne Luft auskommen kann.

Du musst bewusst 30x tief ein und ausatmen und dich ordentlich aufladen. Versuch dieses einfach mal morgens oder zwischendurch in deinen Tagelauf einzuarbeiten. Vermeide es nur bitte beim zum Beispiel Autofahren, da einem auch schummrig werden kann.

Aber wenn du kurze Pausen machst, einfach mal bewusst genügend Luft holen, damit deine Zellen Sauerstoff bekommen. Anschließend kannst du richtig loslegen und mit neuer Energie weiter arbeiten.

Dabei ist mir eingefallen: Apple hat 2016 auch etwas in dieser Richtung für die Apple Watch rausgebracht, eine Atem-App. Sie erinnert dich, dir kurz Zeit nehmen und auf deine Atmung zu achten. Auch wenn ich damals damit nichts anfangen konnte, weiß ich jetzt, warum Apple einen so großen Wert darauf legte.

Dich bewusst bewegen, Stress vermeiden und genügend schlafen finden

Dich bewusst bewegen, Stress vermeidest und genügend schlafen.

Da wir in unserem Beruf sehr viel am Schreibtisch sitzen, eher still sind und uns nicht wirklich bewegen, haben wir auch weniger Energie.

Durch Sport kannst du Energie Tanken und Stress abbauen. Gerade Stress ist der Energie-Zieher Nummer eins, er wirkt deiner Arbeit und Konzentration komplett entgegen.
Daher solltest du versuchen, Stress wo es geht zu vermeiden.

Das kannst du, wenn du genügend schläfst. Einfach mal einen Tag bewusst früher ins Bett gehen oder auch mittags mal einen Mittagsschlaf machen und diesen Schlaf bewusst wahrzunehmen, um Stress abzubauen.

Auch durch Bewegung kann Stress abgebaut werden: gehe eine Runde zum Sport oder lauf einfach eine halbe Stunde durch den Park. Wichtig ist, dass du dies bewusst tust und aufgeladen mit neuer Energie und Kraft zurück an den Schreitisch kommst.

Schau, dass du die richtige Balance zwischen Schlaf und trotzdem intensivem arbeiten findest. Wenn man merkt, der Körper kann gerade nur noch 50% leisten, dann hör lieber auf und setz dich am nächsten Tag nochmal fit ran.

Du musst deinen Stress und eigenen Druck bewusst vermeiden.

Lass dich nicht verunsichern, wenn etwa mal nicht sofort klappt, das gehört dazu. Lerne optimistisch zu denken! Du musst dir selbst sagen, dass es bombastisch werden wird!

Vielleicht zu sagen, braucht einfach viel zu viel Energie.
Lerne am besten schnell Entscheidungen zu treffen! Lieber „ja” oder „nein” zu einer Idee sagen um direkt zum nächsten Step zu kommen.

Das wird dich nach vorne pushen und du sparst dir viel Zeit für die wirklich wichtigen Dinge.

Dich bewusst besser ernähren

Ich weiß, dass wir die Ernährung bei unserer Schreibtischarbeit öfters vernachlässigen, weil wir so fokussiert und konzentriert an Projekt arbeiten. Wenn wir im Tunnel sind, vergessen wir schnell die Mittagspause oder eine Kleinigkeit zu Essen.

Aber es ist wichtig sich gesund, organisch und biologisch zu ernähren. Das heißt, auch zwischendurch viel Gemüse und Obst zu essen und zu versuchen, keinen Scheiss zu konsumieren. Das tut dem Körper einfach nicht gut und zieht dich runter. Auch zu viel Kaffee trinken. In Maßen ist es in Ordnung, aber nicht in Massen! Das gleiche gilt für Alkohol, auch für Cola und süßes Zeug, das man oft zu sich nimmt.

Hier könntest du dir zum Beispiel bei deinem nächsten Projekt vornehmen, einfach mal einen Monat auf etwas zu verzichten, von dem du weißt, dass es schlecht für deinen Körper ist. Schau mal, wie sich deine Konzentration dann verändert!

Ich teste sowas gerne hin und wieder und habe mir Anfang des Jahres beispielsweise vorgenommen, keinen Alkohol zu trinken und habe dabei gemerkt, wie unwichtig das eigentlich auch ist. Auch ein paar Bier am Wochenende beeinflussen dein Arbeiten am Montag!

Sich ausgewogen zu ernähren, hilft wirklich weiter!

Magic will happen, magic is you.

Vielleicht hast du ja auch noch Tipps, dann gib die gerne an mich weiter!

Hinterfrag diese Dinge einfach mal und schau, was du bewusst bei deinem nächsten Projekt anders machen kannst, damit du direkt von Anfang an 100% Power und Energie hast.

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