Persönlich

Über harte Arbeit und Leidenschaft neben dem Beruf

Mehr abliefern als andere. Ziele verfolgen und immer wieder neu anfangen. Sich selbst etwas beweisen und weiter nach vorne pushen.

Von nichts kommt nichts, das weiß jeder, dem es ernst ist. Wenn wir hart arbeiten, haben wir auch mehr Erfolg.

Dabei vergessen wir oft einen zweiten Antrieb, eine Kraft, die nichts mit der eigentlichen Arbeit zu tun hat. Eine Leidenschaft neben dem Beruf. Etwas, dass uns Spaß macht und ablenkt von dem gewohnten Alltag. Manche nennen es ein Hobby, für viele ist es einfach nur eine Aktivität, die viel Gutes gibt, aber nichts dafür fordert.

In diesem Artikel geht es um genau diese Kombination. Die harte Arbeit und die Leidenschaft neben dem Beruf.
Außerdem teile ich Einblicke in meine Freizeitbeschäftigung, die ich jede Woche nebenher pflege.

Hart arbeiten und abliefern

Um Erfolgreich zu sein, muss man hart arbeiten. Keine Frage. Manchmal arbeitet man härter als andere und wird weniger belohnt. Aber trotzdem zahlt es sich immer irgendwie aus. Gerade als Selbstständiger kommt die investierte Arbeit auch zu 100% zurück. Und genau das liebe ich daran.

Mir macht es nichts aus, jede Woche zwei Stunden früher als nötig, aufzustehen, um an neuen Blogbeiträgen zu schreiben. Ich bin mir sicher, dass es sich auf lange Sicht auszahlen wird und mir neue Türen öffnet.

Ich habe mir persönlich vorgenommen, jede Woche einen neuen Beitrag zu veröffentlichen, auch wenn ich eigentlich keine Zeit dafür habe. Ich möchte mich selbst nicht enttäuschen und meine Leser auch nicht. Ich möchte mir beweisen, dass ich meine Ziele erreichen kann und wenn ich keine Zeit habe, dann muss ich mich eben besser vorbereiten.

Diese Artikel bringen kein Geld ein. Die Aufträge, die ich von 9 bis 18 Uhr bearbeite, schon. Also muss ich davor und danach und am Wochenende an meinem Blog arbeiten. So lange, bis dieser Früchte trägt.

Mittagspausen? Oft befinde ich mich selbst in einem Tunnel, sodass ich überhaupt nicht merke, dass ich eigentlich eine Pause machen sollte.

Morgens mal zwei Stunden zum Sport gehen, das ist ein guter Ausgleich. Aber selbst da, höre ich Design oder Business Podcasts oder denke über Projekte nach. Mein Job ist allgegenwärtig, aber das stört mich nicht. Während andere auf dem Sofa sitzen und Facebook-Feeds durchscrollen, lese ich Design-News und versuche an neuen Input ranzukommen, um noch mehr zu lernen. Es ist einfach das, was mich interessiert und aus diesem Grund kann ich auch mehr als 10 Stunden daran arbeiten. Beruf und Privates zu trennen, ist für mich als Selbständiger nicht möglich. Ich arbeite dann, wenn ich Ideen habe und mache dann frei, wenn ich mich danach sehne.

Ich kann in diesem Artikel nicht davon sprechen, dass mein Beruf nicht auch gleich meine Leidenschaft ist. Es ist mehr als das. Ich könnte mir nicht vorstellen, morgen etwas anderes zu tun. Und nur deshalb kann ich jeden Tag immer wieder Vollgas geben. Nur weil ich genau das liebe, was ich tue.

Aber auch wenn meine Arbeit ein großer Teil meines Lebens ist, gibt es Momente, in denen ich abschalten muss. Und diese Phasen sind mir extrem wichtig.

Hobbys sind gut, weil sie dir erlauben, ohne auf Geld zu schauen, einer Leidenschaft nachzugehen

Und genau das finde ich so faszinierend daran. Man entwickelt Interesse für etwas, für das man selbst viel Arbeit und Mühe investieren würde, ohne dafür etwas zurückzubekommen. Man wird bezahlt, indem man das Ergebnis betrachtet und sich daran erfreut.

Wenn man jeden Tag hart an seinen Zielen arbeitet, MUSS man sich Auszeiten nehmen und Hilfsmittel finden, die Stress und Alltag entgegenwirken. Das kann eine Auszeit in Form von Urlaub sein, aber auch ein Hobby, welches man einfach mal an ein oder zwei Tagen ausübt.

Ein Hobby gibt dir nur Gutes, aber fordert nichts dafür ein.

Ein Hobby ist etwas, das nur für dich besteht. Du kannst es gestalten wie du willst. Es muss absolut nichts mit deinem Beruf zu tun haben. Es ist sogar gut, wenn es in verschiedene Richtungen geht. Dadurch kommst du auf andere Ideen und schaffst neues "Arbeitmaterial", das du später wieder einsetzen kannst.

Designer sind kreativ. Aber woher kommt die Kreativität? Von Inspirationen aus genau diesen Auszeiten und Hobbys, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Da sind viele vielleicht anderer Meinung, aber bei mir war es schon oft so.

Meine Leidenschaft neben dem Beruf

Jeder, der wie ich durch seinen Job an einen Schreibtisch gebunden ist, weiß, wie wichtig es ist, einen Ausgleich zu finden. Und für mich ist Kochen die Auszeit, die ich brauche.

Es ist nicht schwer kochen zu lernen. Sogar die einfachsten Dinge schmecken fantastisch.

Früher nahm ich mir nur selten Zeit dafür, aber seitdem ich mich vegetarisch ernähre, habe ich mich auch intensiver damit beschäftigt. Anfangs musste ich oft erstmal neue Rezept-Ideen ausprobieren. Das hat mir gezeigt, wie vielfältig die Natur ist. Es gab so viele faszinierende Kombinationen und Geschmäcker, die ich bis dahin noch nicht kannte. Rezepte nachzukochen und meine Variante davon festzuhalten, wurde zu meiner Leidenschaft neben dem Beruf.

Ich fing an, das Ergebnis mit meiner iPhone Kamera festzuhalten. Daraus entstand wiederum ein anderes Hobby, dass mein Interesse für Fotografie weckte. Ich startete einen Instagram Account und teilte meine Vorliebe mit anderen. Das brachte mich zu noch mehr Ideen und neuen, inspirierenden Menschen, die ich davor noch nicht kannte.

Das alles war hin und wieder zwar zeitintensiv, machte mich aber trotzdem innerlich glücklich. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich dadurch irgendwas verpassen würde oder ich die Zeit lieber in meine Arbeit als Webdesigner stecken sollte.

Auch das Präsentieren erinnert mich häufig an meinen Beruf als Designer. Auf dem Teller kommt es oft auf Harmonie und Gleichgewicht an.

Es ist beispielsweise nicht einfach, verschiedene Zutaten ansprechend aufzuteilen. Alles muss im Gleichgewicht bleiben. Das erfordert ein gewisses Verständnis, wie man Elemente auf einer vorgegebenen Fläche platziert. Sie dürfen nicht langweilig aussehen, sondern müssen spannend wirken. Und das ist wiederum die Verbindung zu meinem Beruf. Wenn ich ein Layout gestalte, mach ich im Prinzip nichts anderes. Ich platziere Formen und Ebenen in einem vorgegebenen Raum.

Ich kann abschließend nur jedem empfehlen, sich auch neben dem Beruf mit einem Hobby oder einer Leidenschaft zu beschäftigen. Vielleicht musst du erst noch das passende finden, aber sobald du es hast, ist es stärker als du denkst.

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