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Warum sind gute Webdesigner so wichtig für Projekte und Unternehmen?

Viele wissen nicht wirklich, wie wichtig gute Designer für Projekte sind oder was eigentlich zu ihren Aufgaben gehört.

In diesem Artikel möchte ich die grundlegenden Stärken eines guten Webdesigners hervorheben und zeigen, wie vielfältig eigentlich unser Fachgebiet ist. Es geht nicht nur um gut aussehende Design-Layouts. Der Kern und die wichtigste Zutat geht weit darüber hinaus.

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Designer helfen Projekte und Unternehmen erfolgreich zu machen

Was denkst du antworten Menschen, wenn du sie fragst, was ein Designer in einem Web-Projekt eigentlich macht? Viele denken an Branding, also das Erscheinungsbild eines Unternehmens. Oder ein Website-Layout, das zum Beispiel den "Look and Feel" von einem Produkt verbessert. Für viele sind wir einfach dafür zuständig, dass alles gut aussieht.

Letztendlich wissen viele nicht wirklich, wie wichtig gute Designer für Projekte sind oder was eigentlich zu ihren Aufgaben gehört. Das, was die meisten denken, hat vielleicht mit Design zu tun, ist aber nicht das, was ein Webdesigner ausmacht. Unsere Aufgabe geht weit darüber hinaus.

Gehen wir anders an die Frage ran: Was passiert, wenn du deinen Kunden fragst, warum er nachts nicht schlafen kann? Oder was ihn momentan am meisten beschäftigt? Was antwortet er darauf?
Wenn ich einen Entrepreneur genau damit konfrontiere, kommen weitaus mehr Antworten, als auf die Frage, was eigentlich Design für sein Unternehmen macht. Was viele Unternehmer zum Beispiel beschäftigt:

  • Es kommen nicht genügend Bewerber auf uns zu, wir brauchen aber neue Mitarbeiter
  • Wir wollen uns eigentlich in einem neuen Bereich vergrößern, wissen aber nicht, ob wir dafür bereit sind
  • Wir können die vielen Supportanfragen nicht bewältigen
  • Warum wird unser neues Produkt so wenig gekauft
  • Wir geben zu viel Geld für Programmierer aus
  • Wir haben viele Mitarbeiter aus dem Grund X verloren
  • Wir wissen nicht, ob Idee A oder B erfolgreicher sein wird

Diese Liste kann noch ewig weitergehen, weil jeder Kunde und jedes Unternehmen sich mit solchen Problemen beschäftigt. Aber viele würden diese nicht sofort mit "Design" in Verbindung bringen und erwähnen sie deshalb auch nicht von selbst.

Aber alle diese Probleme sind mit Design zu lösen. Es gibt keinen der Punkte, den ich als Webdesigner nicht angehen könnte. Es sind genau die Arten von Problemen, für die Designer Lösungen gestalten.

Aber keiner denkt an einen Designer, wenn er mit jemandem darüber spricht. Niemand vermutet, dass auch interne Probleme mit Hilfe von Design gelöst werden können.

Und genau das ist auch ein Problem für viele, die als selbstständige Designer arbeiten. Gerade im Angestellten Verhältnis werden viel darauf geschult, etwas vorgelegt zu bekommen und es einfach hübsch zu machen.

Aber die Aufgaben eines guten Web Designers gehen weit darüber hinaus. Die richtigen Fragen zu stellen und dann die richtigen Lösungen zu formen, das ist die eigentliche Stärke. Erst die Probleme zu verstehen und diese dann mit Hilfe von Design zu lösen, ist der Kern von jedem Projekt. Das Design und das Handwerk ist nur ein Werkzeug, dass wir dafür nutzen.

Design zu verstehen und gestalterisch gut zu sein, ist nur die Grundlage

Webdesigner sollten aufhören, dem Kunden zu viel über Grid Systeme, Services oder produktive Werkzeuge zu erzählen. Das gehört zu unserem Handwerk und ist die Grundlage eines guten Designers. Jeder Kunde geht davon aus, dass du diese beherrscht. Deswegen kommt er ja auch zu dir, da er dich als Experte darin sieht. Seine Zeit ist zu kostbar und wir müssen ihm nicht auflisten, was wir können oder womit wir arbeiten. Wie du sein Problem behebst, ist deine Sache. Ihn interessiert die Lösung und diese muss gut kommuniziert werden.

Die Aufgabe eines Webdesigner geht weit über das Gestalten hinaus. Es ist nicht mehr wie früher, dass wir einfach nur ein Teil einer Kette sind und alle Bereiche strickt unterteilt werden. Designer sind überall wichtig und können auch überall helfen.

Wenn dir ständig nur ein Konzept vorgelegt wird und du stur jeden Tag dein Design abarbeitest, ohne zu hinterfragen, ob etwas gut oder schlecht ist, dann rate ich dir: Hör auf damit! Webdesigner arbeiten nicht nur mit Photoshop oder Sketch, das ist nur ein wirklich kleiner Teil unserer Aufgabe.

Fang an darüber zu reden. Setz dich auch in andere Meetings und zeige, dass dein Wissen bei allen Fragen helfen kann. Nicht nur bei Design-Entscheidungen. Auch bei der Entwicklung oder im Projektmanagement. Alle können von Designern profitieren und auch von ihnen lernen.

Genau das ist nämlich der Vorteil, den Designer überall ausspielen können. Wir haben die Fähigkeiten über eine Frage hinaus zu denken und schnell eine Lösung auszuprobieren.

Unsere Stärke: Dem Kunden die Ungewissheit nehmen

Eines der größten Probleme von Kunden ist, dass sie sich nicht sicher sind, welchen Weg sie einschlagen sollen und was am meisten Erfolg bringen wird. Aber genau darin liegt der Vorteil von Webdesignern. Wir können Fragen schnell beantworten und die Theorie in der Wirklichkeit testen.

Heutzutage haben wir genau die Möglichkeiten, die wir brauchen, um auf einem hohen Level schnell verschiedene Ideen zu testen.

Wir haben die Fähigkeiten und das Werkzeug, Design-Varianten als Prototyp und Klickdummy anzulegen, um direkt zu sehen, in welche Richtung man gehen muss, um Erfolg zu haben. Braucht man dafür überhaupt einen Entwickler oder reicht das Design und ein bedienbarer Prototyp erstmal aus?

Oft werden in Projekten Entscheidungen getroffen, deren Auswirkungen zu ungewiss sind. Und genau dabei kann ein Webdesigner helfen. Wir können Layouts anlegen, die echt aussehen und sich auch bedienen lassen.
Ein Design auf unterschiedlichen Displaygrößen zu testen, im Team darüber zu sprechen und direkt Feedback von Usern zu bekommen, macht einen Designer sehr wertvoll.

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